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Aktuelles 2002: Logo der D.E.G. Logo der D.E.G. Logo der D.E.G.

 
Erster Spatenstich f�r Gro�aquarium auf Sylt
(am 26.03.2003 hinzugef�gt)

Westerland � - Mit einer neuen Attraktion will das Nordseebad Westerland auf Sylt seine G�ste im Sommer �berraschen: Gestern wurde der symbolische Spatenstich f�r den Bau eines Gro�aquariums vorgenommen. Rund acht Millionen Euro investieren mehrere Gesellschafter in das Projekt. �Das hier wird in Deutschland einzigartig sein: Es werden sowohl die Unterwasserwelt der Tropen als auch die des Nordatlantiks dargestellt", erl�uterte Gesch�ftsf�hrer Matthias Neumann. Westerlands B�rgermeisterin Petra Reiber sieht in dem Novum �ein wichtiges touristisches Angebot zumal f�r Familien". Das Aquarium wird rund 30 Einzelbecken umfassen, das bundesweit gr��te wird eine F�llmenge von mehr als 500 000 Litern haben. Die Betreiber rechnen mit 150 000 Besuchern j�hrlich.

Quelle: Artikel erschienen am 29. Nov 2002 ( Die Welt Hamburg )

Silvio Heidler, D.E.G.

 

Paarung von Potamotrygon leopoldi gefilmt
(am 19.12.2002 hinzugef�gt)

S�damerikanische S��wasserstechrochen wurden in den letzten Jahren immer h�ufiger unter Aquarienbedingungen nachgez�chtet. So konnte man viel �ber die Fortpflanzungsbiologie dieser Knorpelfische lernen. Der Aquarianer David Hinz hat vor kurzem die Paarung von Leopold�s Stechrochen (Potamotrygon leopoldi) filmen k�nnen. Auf der Homepage von Andreas Ochs, http://www.potamotrygon.de, kann man sich diesen Film nun anschauen.

Quelle: http://www.potamotrygon.de

Die Redaktion

 

Konzertsaal und Haibecken
(am 27.11.2002 hinzugef�gt)

Hamburgs Kultursenatorin, die parteilose Dana Horakova, will mehr Glanz und Events in die Hansestadt bringen. Die ehemalige BILD-Redakteurin will in Hamburg eine zweite Musikhalle errichten. Diese soll aus einem Konzertsaal mit integriertem Haitunnel als Eingang bestehen. �Das k�nnte ein Wahrzeichen der Superlative f�r Hamburg werden�, so die Kultursenatorin. Sollte es soweit kommen, wird es aber sicherlich ein Fall f�r den Staatsanwalt. Die regelm��ige Beschallung von Haien und anderen Fischen in Konzertlautst�rke w�rde f�r diese Tiere mit ihren hochsensiblen Sinnesorganen, die auf geringste Schwingungen reagieren, eine Tortur darstellen. Sollte der Plan der einfallsreichen Lokalpolitikerin durchkommen und genehmigt werden, d�rfte ihr viel �rger bevorstehen. Eine Klage der D.E.G. ist ihr gewiss.

Quelle: Ostsee-Zeitung vom 07.11.02

Die Redaktion

 

Europ�ischer Herbst der Hai-Experten 2002:
Viele Anstrengungen um Schutz von Haien und Rochen und einige historische Erfolge

(am 24.11.2002 hinzugef�gt)

Die gute Nachricht vorweg: Die 12. Artenschutzkonferenz des Washingtoner Artenschutzabkommens CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) hat zum ersten Mal und nach jahrelang vergeblichen Bem�hungen zwei Haiarten in den 2. Anhang des Schutzabkommens gestellt. Damit wird der Handel mit diesen Tieren zwar nicht verboten, kann aber innerhalb der 160 Mitgliedsstaaten im Sinne der Arterhaltung kontrolliert und �berwacht werden. Walhaie (Rhincodon typus) und Riesenhaie (Cetorhinus maximus), planktonfilternde Meeresgiganten und die gr��ten Fische �berhaupt, werden schon seit vielen Jahren vehement bejagt und die Best�nde sind weltweit dramatisch zur�ckgegangen. Wie andere Haie auch, sind gerade diese Arten extrem langsam in ihrem Wachstum, erreichen erst sp�t Geschlechtsreife und haben nur wenige Nachkommen. Somit sind sie in besonderem Ma�e durch �berfischung gef�hrdet und Hai-Experten wie Natursch�tzer weltweit fordern seit Jahren die Aufnahme dieser und anderer Hai-Arten in den Anhang 2 des Washingtoner Artenschutz-�bereinkommens. In dramatischen Abstimmungen und Debatten wurden die Antr�ge von England und den Philippinen (Riesenhai) und Indien (Walhai) zun�chst knapp abgelehnt, in einer sp�teren Abstimmung am letzten Tag der Konferenz jedoch knapp aber deutlich bef�rwortet. Der Widerstand kam vor allem von Teilen der Fischindustrie, die es grunds�tzlich ablehnen, das Schutzkonventionen sich mit dem Schutz von Meeresfischen besch�ftigen. Bemerkenswert ist, dass einige Regierungen mittlerweile den �nicht-konsumptiven� Wert vieler Haie als einen viel wichtigeren wirtschaftlichen Faktor erkannt haben, als den Handel mit Produkten toter Tiere. Die Delegationen zum Beispiel der Philippinen, Indiens, Madagaskars, Mexikos, aber auch S�dafrikas haben deutlich f�r den Schutz wegen dem Nutzen durch �ko-(Tauch-)Tourismus argumentiert und geholfen die Entscheidung gegen die Interessen aus Japan, Island und z.B. Norwegens durchzusetzen.
Der Erfolg basiert zu einem gro�en Teil auf der langj�hrigen Arbeit und Kooperation von u.a. dem englischen Shark Trust, in Personalunion mit der Shark Specialist Group der IUCN (International Union for the Conservation of Nature), der EEA (European Elasmobranch Association) zuzuschreiben, der auch die D.E.G. (Deutsche Elasmobranchier-Gesellschaft) angeh�rt und dem Internationalen Tierschutz-Fonds (IFAW Deutschland.
Der Erfolg f�r die Riesen- und Walhaie auf der CITES-Konferenz ist ein Highlight in einem wahren �Herbst der Hai-Experten�, der sich nach dem �Sommer der Hai-Unf�lle� 2001 heuer in Europa zutrug und nicht nur von Erfolgen gezeichnet ist...

Zun�chst kamen Anfang September speziell europ�ische, aber auch international hochkar�tige Hai- und Rochenspezialisten, Forscher, Fischereibiologen und Natursch�tzer in Cardiff / Wales zusammen, um das allj�hrliche Symposium der EEA (European Elasmobranch Association) abzuhalten. Wie schon zuletzt in Kiel 2001, wurden auch in diesem Jahr spezielle Resolutionen verabschiedet, die mehr Schutz und �berwachung von stark �berfischten Hai -und Rochenpopulationen in europ�ischen und nordatlantischen Gew�ssern dringlich anmahnen und speziell nach Verboten f�r das �Finning�, dem Abschneiden der Hai-Flossen bei Verwerfung des restlichen Tieres rufen. J�hrlich verlieren Abermillionen von Haien, meist als Beifang, weltweit nur ihrer Flossen wegen das Leben, welche dann auf dem asiatischen Markt teuer gehandelt werden. Gemahnt werden sollte hier die EU Fischerei-Kommission, die momentan ihre Fischereipolitik neu ausrichtet und, wenn auch langsam, vielversprechende Fortschritte in dieser Richtung vollzieht. Europ�ische Fischereiflotten weltweit sind als Zulieferer von Hai-Flossen f�r den asiatischen Markt aktiv, ohne dass es hierf�r konsequente �berwachungs- oder Kontrollmechanismen gibt. Mittlerweile hat Spanien, eine der gr��ten Fischereinationen �berhaupt und bisher in Europa st�rkster Widersprecher, ein klares Bekenntnis zum Verbot des �Finnings� abgelegt, womit ein wichtiger Schritt getan ist, um auch von Europa aus Zeichen zu setzen f�r ein Bewusstsein des notwendigen Schutzes der weltweit stark �berfischten Hai- und Rochenpopulationen. Dank der Bem�hungen vieler beteiligter Nicht-Regierungs-Organisationen in den letzten Jahren wird jetzt in der EU auf h�chsten Ebenen �ber eine Regulierung der �Finning�-Problematik diskutiert, ein Verbot als M�glichkeit angedeutet. Dabei geht es nicht zuletzt darum, Europa als Ganzes in eine Vorbildposition auf die Seite jener Nationen zu bewegen, die den 1999 von der FAO (Food and Agriculture Organisation, Weltern�hrungsorganisation der UNO) ins Leben gerufenen �Internationalen Aktionsplan zum Schutz und Management von Haien (und Rochen und Chim�ren)� umzusetzen. Nur wenige Nationen habe bis jetzt deutliche Ma�nahmen zum Schutz dieser Tiere eingef�hrt, in der Hauptsache die USA, Australien, England, Italien und Malta.

Mitte September diesen Jahres ereignete sich ein weiterer Meilenstein der weltweiten Anstrengungen zum Schutz der Haie und Rochen: Mit dem Jahrestreffen der international besetzten Nordwestatlantischen Fischereiorganisation NAFO (Northwest Atlantic Fisheries Organisation) in Santiago de Compostela in Spanien wurde erstmals ein Symposium speziell zum Schutz und Management von Haien und Rochen abgehalten, international hochkar�tig besetzt mit namhaften Wissenschaftlern aus Europa, den USA, Kanada, Australien, S�dafrika, Russland und S�damerika, um nur einige zu nennen. Neben dem wissenschaftlichen Austausch �ber neueste Erkenntnisse der immer noch v�llig unterrepr�sentierten Forschung an diesen Tieren wurden wiederum Empfehlungen als Resolutionen verabschiedet, um speziell den Schutz von sehr stark �berfischten Rochenarten des Nordatlantiks sowie zunehmend unter Fischereidruck geratenden Tiefenwasserhaie anzumahnen. Diese wurde jedoch von den zust�ndigen Gremien der NAFO nicht zur Umsetzung empfohlen.
Zus�tzlich erarbeitete die bereits erw�hnte Shark Specialist Group der IUCN (International Union for the Conservation of Nature) im Rahmen dieser Fachtagung aktuelle Listen gef�hrdeter Arten von Haien und Rochen in europ�ischen Gew�ssern, speziell des Mittelmeeres.
Mit der Artenschutzkonferenz in Chile geht somit eine spannende Saison f�r �Hai-Experten� zu Ende, die nach einigen Teil- aber auch Misserfolgen nun mit einer historischen Entscheidung im Guten aufwarten kann. Doch dies ist wiederum nur ein kleiner Erfolg, denn das Massensterben der Haie, Rochen und Chim�ren geht weiter, und es steht zu bef�rchten, dass die Tr�gheit der B�rokratien und der Unwille der Fischereiindustrie, diesen extrem �berfischungsgef�hrdeten Tieren die ihnen zustehende Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, zu viel Zeit kostet und wir den Zusammenbruch weiterer Best�nde und das regionale Verschwinden weiterer Arten erleben werden.
Es besteht dringender Handlungsbedarf, in Zusammenarbeit mit den Fischern und Gemeinden vor Ort, genauso wie auf internationaler Ebene. Die Vorbereitungen der �Hai-Experten� weltweit f�r die n�chste Runde von Konferenzen im Streben nach dem Erhalt der Artenvielfalt in den Ozeanen laufen schon jetzt auf Hochtouren.

Boris Frentzel-Beyme, D.E.G.


Links:

CITES: http://www.cites.org

D.E.G.: http://www.elasmo.de

Shark Trust: http://www.sharktrust.org

IFAW Deutschland: http://www.ifaw.org/page.asp?unitid=12

Shark Specialist Group: http://www.flmnh.ufl.edu/fish/Organizations/SSG/SSGDefault.html

EU-Finning-Verbot: http://europa.eu.int/comm/fisheries/news_corner/press/inf02_26_de.htm

FAO-IPOA: http://www.fao.org/fi/ipa/manage.asp

NAFO-Symposium: http://www.nafo.ca/events/recent.htm

EEA-Symposium: http://www.sharktrust.org/cgi/press/press_downloads/EEA_programme.doc


Auf Anfrage:

Resolution EEA 2002 f�r EU (1 S.)
Resolution EEA 2002 f�r NAFO (1 S.)
Resolution EEA 2001 CITES (1 S.)
Resolution EEA 2001 IPOA-Sharks (2 S.)

 

Auswilderung von Bambushaien in Thailand
(am 5.11.2002 hinzugef�gt)

Das Marine Biological Center Phukhet z�chtet in seinen Aquarien regelm��ig Braungeb�nderte Bambushaie (Chiloscyllium punctatum) und Graue Bambushaie (Ch. griseum). Da der Eigenbedarf an diesen Tieren bald gedeckt war, kamen Meeresbiologen dieser Einrichtung auf die Idee, �berz�hlige junge Bambushaie wieder im Meer auszuwildern. So werden seit geraumer Zeit junge, in Aquarien geborene, Bambushaie im �Marine Park Phukhet�, in der Andamanen-See gelegen, im Meer ausgeb�rgert. Die Bambushaie haben dann ein Alter von 18 Monaten und eine Gesamtl�nge von 40 bis 50 cm. Allerdings sch�tzen die thail�ndischen Meeresbiologen, da� von den ausgesetzten Tieren 20 bis 30 % illegal gefischt werden. Bambushaie sind kleine, tropische Haie mit einer bodengebundenen Lebensweise und nahe mit den Ammenhaien verwandt

Quelle: VOX Tierzeit �Baby-Haie im Korallenwald�. Sendung von 7. September 2002

Die Redaktion

 

H�rtere Strafen gegen illegale Hai-Fischer bei den Galapagos-Inseln
(am 24.10.2002 hinzugef�gt)

Die illegale Fischerei auf Haiflossen ist im Meeresschutz-Reservat bei den Galapagos-Inseln leider nichts ungew�hnliches. Nicht zuletzt auch deswegen weil die Strafen f�r festgenommene �belt�ter, meist s�damerikanische aber auch asiatische Fischer, mit nur wenigen US-Dollar �u�erst gering waren. Dies hat sich nun ge�ndert. Vor ein paar Wochen wurden erneut illegale Haiflossen-Fischer aufgebracht und ihr Fang samt Booten beschlagnahmt. Nun wurden allerdings die Boote, die �Don Abraham I� aus Ecuador und die �Indio I� aus Costa Rica, auf einer Auktion an den Meistbietenden versteigert. Die Verluste f�r die Eigent�mer d�rften somit gesch�tzte 100.000 US-Dollar betragen. Zus�tzlich fand man in ihren Lagerr�umen weitere Stapel mit getrockneten Haiflossen, die f�r den asiatischen Markt bestimmt waren. Das Meeresschutz-Reservat bei den Galapagos-Inseln ist das zweitgr��te seiner Art weltweit und gilt als besonders artenreich. Einige Haiarten kommen dort regelm��ig vor.

Quelle: Mitteilungen der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, Ausgabe 2002/3

Die Redaktion

 

Erlebnispark Meeres-Aquarium in Zella-Mehlis
(am 16.10.2002 hinzugef�gt)

Am Samstag, den 10.10.2002, hat in Zella-Mehlis (Th�ringen) der neu erbaute Erlebnispark Meeres-Aquarium er�ffnet. Es ist die Erweiterung des bereits bestehenden Th�ringer Meeresaquarium. Den Haien aus der alten Anlage wurde hier ein neuer, entsprechend gr��erer Lebensraum geschaffen. Die Leopardenhaie sind aus einem 20.000 Liter Becken in ein 50.000 Liter Becken umgezogen. Der Tank f�r die tropischen Haie wurde auf 12 m x 6 m vergr��ert. Den Transport und die Eingew�hnung �berstanden alle Knorpelfische ohne Schaden. Insgesamt steht den Meeresbewohnern jetzt ein Wasservolumen von 250.000 Litern zur Verf�gung. Aber auch f�r S��wassertiere hat man die Becken auf 80000 Liter vergr��ert. Weitere H�hepunkte im Erlebnispark sind der bereits bestehende Koi-Park und ab Fr�hjahr 2003 eine Krokodilhalle.

Quelle: Silvio Heidler D.E.G.

 

Hai - Invasion vor Mallorca
(am 22.09.2002 hinzugef�gt)

Einheimische Fischer haben innerhalb einer Woche zehn gro�e Haie bis 4 m L�nge und 300 kg Gewicht gefangen. Ungew�hnlich ist die hohe Anzahl gro�er Tiere. Wie die Fischer berichteten, soll es sich bei den Haien um Tiefseehaie handeln. Diese Art lebt normalerweise 200 m und tiefer. Vermutlich handelt es sich um den Grauhai oder auch Sechskiemenhai (Hexanchus griseus). Zur Ursache dieser ungew�hnlichen Ansammlung wurde noch nichts bekannt.

Quelle: dpa; Silvio Heidler D.E.G. (18.09.2002)

 

Mur�ne frisst Leopardenhai
(am 22.09.2002 hinzugef�gt)

Anfang August 2002 - Drama im 16000 Liter Aquarium des SI - Centrum in Stuttgart. Anfang August stellten die Angestellten des Vita Parc fest, dass �ber Nacht ein Leopardenhai (Triakis semifasciata) verschwunden war. Der zweite Hai im Becken wies schwere Verletzungen auf, die schlie�lich kurze Zeit sp�ter trotz sofortiger Behandlung zu seinem Tod f�hrten. �belt�ter war eine gro�e gr�ne Mur�ne von etwa 1,2 m L�nge und knapp 20 kg Gewicht. Sie war zusammen mit den beiden Leopardenhaien, die jeweils ca. 1 m lang waren, vergesellschaftet worden. 10 Monate ging alles gut, jetzt hat sich gezeigt, dass Haie und Mur�ne auf so engem Raum nicht zusammen gehalten werden k�nnen - zum Nachteil der Haie.

Quelle: Lokalzeitung Stuttgart; Mark Green + Silvio Heidler, beide D.E.G.

 

Welterstzucht von Potamotrygon scobina?
(am 24.08.2002 hinzugef�gt)

In der Nacht vom 7. auf den 8. April 2002 wurden bei dem deutschen Aquarianer Andreas Ochs erneut Jungtiere der s�damerikanischen S��wasser-Stechrochenart Potamotrygon scobina geboren. Der Wurf umfasste drei Jungrochen. Die Tr�chtigkeit hat insgesamt 110 Tage gedauert. Potamotrygon scobina wird nur selten in Menschenobhut gehalten. Da bisher erst �ber eine Geburt bei diesen Tieren berichtet wurde (siehe unten) und dabei das Weibchen tr�chtig importiert wurde, handelt es bei dem vorliegenden Fall wahrscheinlich um eine Welterstzucht f�r diese Art.

Quelle: Ochs, A. (2002): http://www.potamotrygon.de

Die Redaktion

 

15 auf einen Streich
(am 24.08.2002 hinzugef�gt)

Die S��wasser-Stechrochenart Potamotrygon leopoldi stammt aus S�damerika und wird mittlerweile in mehreren Schauaquarien aber auch bei Privataquarianern gehalten. Diese Art ist schwarz gef�rbt mit zahlreichen wei�en Punkten. Bei diese Spezies gab und gibt es immer wieder Aquarien-Nachzuchten. �ber eine ganz besondere berichtet Peter Lutz. Bei ihm gebar eine weiblicher Stechrochen, der bereits schon mehrfach Jungtiere zur Welt gebracht hat, einen Wurf von 15 Jungrochen. Leider starben von diesem Wurf 14 Exemplare. Normalerweise betr�gt die Wurfgr��e s�damerikanischer S��wasser-Stechrochen der Gattung Potamotrygon sechs bis acht Tiere, auch wurden bereits Ausnahmef�lle von 12 Rochen pro Wurf gemeldet. Der 15er-Wurf von P. leopoldi ist jedoch der gr��te aus dieser Gattung �ber den bisher berichtet wurde. Wahrscheinlich ist es auch die h�chste bisher bekannte Wurfgr��e aller Stechrochenartigen (Dasyatididae).

Quelle: Lutz, P. in Ochs, A. (2002): http://www.potamotrygon.de

Die Redaktion

 

Hai-Alarm im Golf von Valencia
(am 24.08.2002 hinzugef�gt)

Der Badestrand des K�stenortes Oropesa bei Castellon, n�rdlich von Valencia ist wegen Haisichtungen gesperrt worden. Mehrere Augenzeugen hatten zwei Blauhaie nahe der K�ste entdeckt und gemeldet. Die �rtlichen Beh�rden reagierten darauf mit der Schlie�ung des �ffentlichen Strandes. Blauhaie (Prionace glauca) dringen �berwiegend in den Sommermonaten regelm��ig bis in K�stengew�sser vor. Sie folgen auf ihren j�hrlichen Wanderungen den Fischschw�rmen bis ins flache Wasser. Angriffe auf Badende in diesem Zusammenhang sind aus europ�ischen Gew�ssern nicht gemeldet. Oft werden solche seltenen Beobachtungen durch die Medien k�nstlich dramatisiert. Mit dem Weiterzug der Nahrungsfische und der Abk�hlung des Wassers im Herbst, ziehen auch die Haie weiter ins offene Meer.

Quelle: dpa 09.08.2002, Silvio Heidler D.E.G.

 

Er�ffnung des dritten deutschen Sea Life Centres
(am 24.08.2002 hinzugef�gt)

Am 19.07.2002 wurde im Dortmunder Westfalenpark das dritte deutsche Sea Life Centre er�ffnet. Neben Timmendorf und Koblenz zeigt auch dieses Aquarium die Fischfauna der Nord und Ostsee. Gezeigt werden neben den bekannten Knochenfischen auch die europ�ischen Haiarten wie Gro�gefleckter Katzenhai, Kleingefleckter Katzenhai, Dornhai, Glatthai und Hundshai. Danaben auch eine gro�e Pallette von einheimischen Rochen, hier vor allem Nagelrochen, Glattrochen, Kuckucksrochen, Adlerrochen und viele mehr. Mit der Er�ffnung des Aquariums wird nun auch den Bewohnern im Binnenland die heimische Fischwelt n�her gebracht.

Quelle: Silvio Heidler D.E.G.

 

US-Wissenschaftler wollen Wei�en Hai f�r ein Aquarium fangen
(am 23.6.2002 hinzugef�gt)

Mit einem riesigen Unterwasserk�fig wollen US-Wissenschaftler an der kalifornischen K�ste einen jungen Wei�en Hai fangen. In den n�chsten drei Jahren will das renommierte Monterey Bay-Aquarium mehr als 1 Million US-Dollar f�r den Fang und die Aufzucht eines jungen Wei�en Haies ausgeben. Da diese Art bisher in Aquarien nicht l�nger als zwei bis drei Wochen �berlebte, wollen die Experten aus Monterey das Tier behutsam eingew�hnen. In einem 19 Millionen Liter fassenden K�fig, der in der nat�rlichen Umgebung der Wei�en Haie plaziert wird, soll das junge Tier an an die F�tterung gew�hnt werden.
(Anm. der Redaktion: Pelagische Gro�haie, wie Blau-, Tiger- , Riesen- oder Wei�hai gelten, von wenigen Ausnahmen abgesehen, in Aquarien als nicht haltbar. Ein grunds�tzliches Problem scheint die F�tterung zu sein, die in Menschenobhut offensichtlich nicht supplementiert werden kann.)

Quelle: http://www.zoo-ag.de (Presseschau)

Die Redaktion

 

Erneuter Zwischenfall mit Hai in Australien
(am 10.5.2002 hinzugef�gt)

Nachdem australische Fischer einen Hai gefangen und an Bord gebracht hatten, verbiss sich das Tier in den Arm eines Fischers. Seine Kollegen hebelten mit Hilfe von Schraubenziehern das Maul des Haies auf und befreiten den Berufsfischer.

Quelle: dpa, Silvio Heidler D.E.G.

 

Wei�er Hai t�tet Taucher
(am 10.5.2002 hinzugef�gt)

Zu einem t�dlichen Tauchunfall ist es am 1. Mai 2002 vor der australischen S�dk�st nahe Port Lincoln gekommen. Ein 23-j�hriger Profitaucher ist bei der Suche nach Abalonemuscheln von einem 6 m Wei�en Hai (Carcharodon carcharias) angeriffen und dabei get�tet worden. Dies war der erste t�dliche Angriff seit 1999. Die Bev�lkerung reagierte panisch auf diesen Angriff. Es wurden Fangschiffe gechartert, um den Hai zu t�ten. Am 06.05.2002 wurde das Tier gefangen und get�tet. Bei der anschlie�enden Untersuchung des Mageninhaltes fand man �berreste des Tauchers. Trotz des tragischen Todes des jungen Mannes wird die T�tung des Wei�en Haies strafrechtlich verfolgt und geahndet. Der Hai steht in diesem Gebiet unter Schutz.

Quelle: dpa, Silvio Heidler D.E.G.

 

Riesenmaulhai Nr. 17 entdeckt
(am 28.4.2002 hinzugef�gt)

Vor der s�dafrikanischen K�ste wurde ein ca. 300 kg schwerer Riesenmaulhai (Megachasma pelagios) tot angesp�lt. Fundort war die S�dspitze Afrikas vor Plettenberg Bay. Der Riesenmaulhai ist das erste Exemplar, welches vor Afrika angetroffen wurde. Die �brigen 15 Tiere fand man im Pazifik bzw. im westlichen Atlantik vor S�damerika. Dieses Haiart ist �u�erst selten, sie wurde erstmals 1976 entdeckt und beschrieben. Der jetzt gefundene Hai soll wissenschaftlich untersucht werden.

Quelle: dpa, Silvio Heidler D.E.G.

 

Tigerhai frisst Mordopfer?
(am 28.4.2002 hinzugef�gt)

An der S�dk�ste Australiens nahe der Ortschaft Newcastle wurde ein 3m langer Tigerhai (Galeocherdo cuvier ) in einem Fischernetz gefangen. Das Tier war �ber 370 kg schwer. Die eigentliche �berraschung offenbarte sich bei der Sichtung des Mageninhaltes. Man fand einen menschlichen Sch�del, einen Arm sowie Beckenknochen. Deiser Fund gibt den Beh�rden gro�e R�tsel auf. Die australische Polizei hat keine offizielle Suchmeldung, welche zu dem Toten passen k�nnte. Anhand der Wanderroute des Haies und gentechnischer Untersuchungen des Knochenmaterials und der Zahnreihen des Kiefers will man nun die Identit�t des Opfers kl�ren. Man vermutet, dass die Leiche ermordet wurde und der Hai die �berreste gefressen hat. Von Tigerhaien wei� man, dass sie alles fressen, was sie im Meer finden, darunter auch Aas. Sollte sich die Mordfalltheorie best�tigen, h�tte dieser Fall ein historische Vorbild. Fast auf den Tag genau vor 67 Jahren am 18.04.1935 wurde vor der K�ste von Sydney ebenfalls ein 4,5 m langer Tigerhai lebend gefangen. Er wurde in ein naheliegendes Aquarium gebracht. Nach etwa einer Woche verweigerte der Fisch die Nahrung und w�rgte v�llig �berraschend einen menschlichen Arm heraus. Dieser Arm wies eine gut erhaltene T�towierung auf. Die hinzu gerufene Polizei mutma�te, dass der Hai nicht der "T�ter" gewesen sein kann. Der Arm war sauber abgetrennt worden. Die sp�teren Ermittlungen ergaben, dass eine Verbrechertruppe die Besitzer des Armes ermordet hatten und in ein Benzinfass gestopft hatten. Einzig der Arm st�rte, daher wurde er abgeschnitten und lose ins Meer geworfen. Hier fand ihn der Hai. Die T�ter wurden vor Gericht gestellt bzw. begingen Selbstmord. Der Hai �berlebte dieses Erlebnis auch nicht. Nach einer Weile im Aquarium verschlechterte sich der Zustand des Haies und man mu�te ihn t�ten. Man darf gespannt sein, was bei dem Remake 2002 heraus kommt.

Quelle: dpa, Silvio Heidler D.E.G.

 

Erich Ritter bei einem Hai-Angriff schwer verletzt
(am 19.4.2002 hinzugef�gt)

Der schweizer Haiforscher wurde bei einem Haiangriff schwer verletzt, ist aber au�er Lebensgefahr. Er wurde bei den Bahamas w�hrend einer Vorf�hrung mit Haien in die Wade gebissen.
Mehr Informationen unter http://www.sharkinfo.ch/Aktionen/erich.html?from=sinfo

Quelle: Silvio Heidler D.E.G.

 

Riesenhai in der n�rdlichen Adria gefangen
(am 12.4.2002 hinzugef�gt)

Erneut wurde in der Adria ein Riesenhai (Cetorhinus maximus) gefangen. Das Tier war etwa neun Meter lang und wog 1,2 Tonnen. F�nge dieser Art werden j�hrlich aus der Adria gemeldet. In den vergangenen Jahren wurden die gro�en Haie eher in den Monaten Mai bis Juli gefangen oder gesichtet.

Quelle: dpa, Silvio Heidler D.E.G.

 

Tigerhaie als Kameram�nner in Sachen Forschung
(am 4.4.2002 hinzugef�gt)

So unglaublich es klingt, aber einem Team australischer Wissenschaftler gelang es zusammen mit Experten von National Geographic kleine Kameras an der R�ckenflosse verschiedener Tigerhaie (Galeocerdo cuvier) zu befestigen, um die �kologie dieser Tiere besser zu erforschen. Die Kameras, sogenannte �crittercams�, zeigten somit Aufnahmen, die praktisch aus der Sicht des Tigerhaies aufgenommen wurden. Ort des Geschehens war die bekannte Shark Bay an der Westk�ste Australiens, deren �kologie seit einiger Zeit intensiv untersucht wird. Neue Erkenntnisse zur Habitatwahl aber auch zum Nahrungsspektrum der Tigerhaie konnten dadurch gewonnen werden.

Quelle: Heithaus, M. R. et al. (2002) : Habitat use and foraging behavior of tiger sharks (Galeocerdo cuvier) in a seagrass ecosystem. Mar. Biol. 140: 237-248.

Die Redaktion

 

Neue Haiart bei Australien entdeckt
(am 4.4.2002 hinzugef�gt)

Die Meeresbiologen Tomoaki Goto und Peter R. Last haben eine neue Art aus der Familie der Parascylliidae, die im deutschen Halsbandhaie genannt wird, beschrieben. Zuerst entdeckt wurde dieser bisher unbekannte Hai 1989, als sie bei Cape Leeuwin in Westaustralien gesammelt wurde. Bereits 1994 wurde ein Bild dieser Art publiziert, doch erst k�rzlich wurde die wissenschaftliche Erstbeschreibung in einer japanischen, fischkundlichen Zeitschrift ver�ffentlicht. Benannt wurde diese neue Spezies als Parascyllium sparsimaculatum sp. nov. und geh�rt in die weitere Verwandschaft der Wobbegongs und Ammenhaie. Es sind z. Zt. nur drei weibliche Tiere bekannt, von denen das gr��te 78 cm misst. Die Tiefenverbreitung dieses schlanken Haies liegt deutlich unterhalb 200 m und ist damit tiefer als die der anderen Arten der Gattung Parascyllium.

Quelle: Goto, T. & Last, P. R. (2002): A new parascylliid species, Parascyllium sparsimaculatum, from Western Australia (Elasmobranchii, Orectolobiformes). Ichthyol. Res. 49: 15-20.

Die Redaktion

 

Mehrfach-Vaterschaft beim Ammenhai
(am 25.03.2002 hinzugef�gt)

Der karibische Ammenhai (Ginglymostoma cirratum) geh�rt zu den bestuntersuchtesten Knorpelfischen. Obwohl diese Art seit fast 100 Jahren das �Haustier� amerikanischer Haiforscher ist, werden immer wieder neue Einzelheiten seiner Biologie entdeckt. In der letzten Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Environmental Biology of Fishes ver�ffentlichte ein amerikanisches Forscherteam neue Erkenntnisse �ber die Fortpflanzungsbiologie dieses Haies. In aufwendigen genetischen Untersuchungen wurde festgestellt, da� f�r eine Tr�chtigkeit immer mehrere M�nnchen verantwortlich sind. Die Haiembryonen haben also mehrere V�ter. Die Wissenschaftler erkl�ren dies als eine M�glichkeit die genetische Variabilit�t von Ammenhai-Populationen zu erh�hen. Ammenhaie sind relativ standorttreu und haben somit einen Weg gefunden den Gen-Pool einer Population bestm�glichst zu mischen.

Quelle: Saville, K. J. et al. (2002) : Multiple paternity in the nurse shark, Ginglymostoma cirratum. Env. Biol. Fish. 63: 347-351.

Die Redaktion

 

TV-Tipp
(am 13.03.2002 hinzugef�gt)

Im Rahmen der Sendereihe LEXI TV sendet der MDR voraussichtlich am 19.03.2002 um 14:30 Uhr die Sendung "Haie - Die verkannten Monster". In der Sendung dreht sich alles um das Thema Hai. Neben verschiedenen Filmbeitr�gen wird auch Bezug zur DEG hergestellt und DEG-Mitglied Silvio Heidler ist Studiogast.

Quelle: Silvio Heidler

 

Kokosn�sse gef�hrlicher als Haie
(am 13.03.2002 hinzugef�gt)

Wie durch den Reiseversicherer "Club Direct " bekannt wurde, sind Todesf�lle durch Kokosn�sse weitaus h�ufiger als t�dlich verlaufende Haiangriffe. Im Jahr 200 seinen 79 Menschen von Haien angegriffen worden, wobei f�r 10 Menschen jede Hilfe zu sp�t kam. Im Gegensatz dazu werden j�hrlich durchschnittlich 150 Personen durch die Riesenn�sse erschlagen.

Quelle: dpa 05.03.02, Silvio Heidler

 

3000 Bullsharks in Flusssystem bei Sydney eingedrungen
(am 13.03.2002 hinzugef�gt)

In dem Fluss Brisbane im Osten Australiens ist eine gro�e Anzahl von Gemeinen Grundhaien ( Carcharhinus leucas ) oder auch Bull-shark genannt gesichtet worden. Die Haie dringen in das Flusssystem ein und schwimmen dabei �ber 100 km ins Landesinnere. Wie einheimische Fachleute berichten, handelt es sich in der Mehrzahl um Jungtiere. Tr�chtige Weibchen ziehen saisonal den Fluss hinauf, um dort ihre Jungen zur Welt zu bringen. Derartige Wanderungen sind nicht neu. In verschiedenen Teilen der Erde, etwas im Ganges, im Amazonas, im Mississippi oder im Nikaragua See sind Bull-sharks einige tausend Kilometer ins S��wasser vorgedrungen. Im australischen Fluss Brisbane sind die Haie nun Konkurrenz f�r Wassersportler und Schwimmer. Der letzte t�dliche Haiangriff im Fluss Brisbane ereignete sich im Jahre 1921. Das Ph�nomen S��wasserwanderungen soll jetzt genauer untersucht werden.

Quelle: dpa 04.03.02, Silvio Heidler

 

31 Gro�aquarien in Deutschland haben derzeit Haie und/oder Rochen
(am 13.03.2002 hinzugef�gt)

31 Gro�aquarien in Deutschland haben derzeit Haie und/oder Rochen im Bestand. Die bisherige Liste, erarbeitet und aktualisiert von Silvio Heidler DEG konnte um 5 Aquarien erweitert werden. Artenreichstes Aquarium Stand 02/2002 was Haiarten angeht, ist das Sea Star Aquarium Coburg mit derzeit 12 Arten und dazu zwei Arten Rochen.

Quelle: Silvio Heidler DEG, aktuelle Liste unter sharkresearch@gmx.net

s. a. Nachzuchten

 

Wei�haigebiss versteigert
(am 13.03.2002 hinzugef�gt)

Am 13.02.2002 wurde bei einer Internetauktion in ebay ein ca. 60 cm gro�es Gebiss eines Gro�en Wei�en Hais (Carcharodon carcharias) von einem amerikanischen Anbieter f�r die Rekordsumme von 8600 US Dollar versteigert. Bei ebay werden immer wieder verschiedene Gebisse vor allem von amerikanischen und australischen Anbietern gehandelt.

Quelle: Silvio Heidler D.E.G.

 

Sandtiger t�tet vier Schwarzspitzenriffhaie
(am 13.03.2002 hinzugef�gt)

Im Coex Aquarium in Seoul bereitet ein ca. 3,3 m langer Sandtigerhai (Carcharius taurus) den Pflegern gro�e Sorgen. Das Tier war erst vor Kurzem als neue Attraktion in das Aquarium gekommen. Leider folgte der Hai seinen nat�rlichen Instinkten und fra� seine Mitbewohner im Sharktank. Vom 17.12.2001 bis zum 05.02.2002 t�tete er insgesamt 4 Schwarzspitzenriffhaie (Carcharhinus melanopterus). Das gr��te Opfer war immerhin 1,8 m lang. Dem Aquarium entstand dadurch ein Schaden von 31.000 $. Um dem Treiben ein Ende zu setzen, wird dem R�uber ein eigenes Becken gebaut.

Quelle: dpa, Silvio Heidler DEG

 

Buchtipp: Aquarium Sharks & Rays
(am 13.03.2002 hinzugef�gt)

Aquarium Sharks & Rays, so hei�t ein brandneues Buch, welches ausf�hrlich die Haltung von Haien und Rochen in Aquarien beschreibt. Das englischsprachige Buch ist Ende 2001 erschienen und erl�utert alle Schritte zur erfolgreichen Haltung von Knorpelfischen im Heimaquarium und in Gro�tanks. ISBN 1 - 890087 - 57 - 2 , Autor Scott W. Michael ca. 60 Euro, zu bestellen im gut sortierten Buchhandel oder z.B. www.amazon.de

Quelle: Silvio Heidler DEG

 

Sensation! - Wei�spitzenriffhai im Mittelmeer

Durch eine Gruppe deutscher Taucher wurde am 26.05.2001 ein toter Wei�spitzenriffhai (Triaenodon obesus) vor Mallorca entdeckt. Diese Sichtung wurde von mindestens 3 Tauchern best�tigt. Die Tauchergruppe ging in der Bucht von Puerto de Andraix zum Tauchen und fand das Tier in etwa 15 m Tiefe. Trotz guter Sicht dachte leider keiner an ein Foto. Einzig ein paar Z�hne wurden durch die Taucher zur Identifizierung gesichert. Nach Berichten der Taucher war das Tier ca. 2 m lang. Zum Geschlecht konnten keine Angaben gemacht werden. Wie der Hai dort hin gelangte, ist bisher noch nicht abschlie�end gekl�rt. Sollte er vom Roten Meer bis nach Mallorca geschwommen sein, w�hre das eine wissenschaftliche Sensation. Bisher wei� man nur vom Schwarzspitzenriffhai (Carcharhinus melanopterus) das dieser aus dem Roten Meer �ber den Suezkanal ins Mittelmeer eingewandert ist. Wie sich bei den Recherchen herausstellte, liegt nur wenige hundert Meter vom Fundort des Haies ein gro�er Vergn�gungspark. Dieser Aquapark wirbt mit einem gro�en Haitank. Mit gro�er Wahrscheinlichkeit stammt das verendete Tier aus diesem Aquarium. Wie er dann ins offene Meer gelangte und woran er verstorben ist, bleibt weiterhin offen.

Quelle: Matthias Voigt, Silvio Heidler beide D.E.G.

 

Kajakfahrer �berlebt Haiangriff
(am 18.02.2002 hinzugef�gt)

Der 35-j�hrige australische Kajakfahrer Paul McNamara �berlebte Anfang Februar eine �Hai-Attacke� im Hafengebiet von Sydney. McNamara ruderte im Hafengebiet als er durch einen Sto� von unten aus seinem Kajak geschleudert wurde. Ein gro�er Hai stie� daraufhin seinen Kopf an McNamaras Brust und umkreiste den Mann st�ndig, w�hrend dieser auf eine Boje zuschwamm und sich dort au�er Wasser bringen konnte. Ein Fischerboot nahm kurz darauf den Wassersportler auf, der nur leichte Sch�rfwunden an der Brust davontrug. Es wurde zwar nicht angegeben um welche Art es sich bei dem Hai gehandelt hat, doch d�rfte Ort und Zeitpunkt daf�rsprechen, da� vermutlich ein Wei�er Hai f�r den Zwischenfall verantwortlich war. Auch wenn dieser Zwischenfall als Hai-Attacke gewertet werden d�rfte spricht doch einiges daf�r, da� es sich dabei nicht um einen �richtigen Angriff� gehandelt hat.

Quelle: http://www.aol.com

Die Redaktion

 

Neue Erkenntnisse �ber das Wanderverhalten Wei�er Haie
(am 20.01.2002 hinzugef�gt)

The Great White's Ways - Research reveals new details about the sharks behavior, including their travel plans. Apparently, many winter in Hawaii....
http://www.latimes.com


Quelle: Los Angeles Times vom 7. Januar 2002

Die Redaktion

 

Erstmalig (?) Nachwuchs von Potamotrygon scobina im Aquarium
(am 14.01.2002 hinzugef�gt)

Potamotrygon scobina (Garman, 1913) ist mit einer maximalen Totall�nge von ca. 50 cm eine relativ klein bleibende Su�wasserstechrochenart aus S�damerika. In Schauaquarien sieht man sie nur sehr selten. Diese Art lebt im Amazonasstrom und seinen Nebenfl�ssen. Ein Charakteristikum von P. scobina sind zwei bis drei Dornenreihen, die sich vom hinteren R�cken bis auf den Schwanzstiel ausdehnen. Bei einem deutschen Aquarianer wurden am 5. 08. 2001, wahrscheinlich zum erstenmal in Menschenobhut �berhaupt, zwei Jungtiere geboren. Das Muttertier war erst wenige Wochen vorher von einem Aquarienfischh�ndler erworben worden und konnte dort schon als tragend erkannt werden. Es ist ziemlich sicher, da� es bereits in diesem Zustand importiert wurde. Die Jungtiere hatten unmittelbar nach der Geburt eine Totall�nge von 11 und 12 cm. Bereits1 � Stunden nach der Geburt kam es mit einem M�nnchen der gleichen Art, welches ebenfalls in dem Aquarium lebt, zu einer Kopulation, so da� man auf weiteren Nachwuchs hoffen kann.

Quelle: Ochs, A. (2001): http://www.potamotrygon.de

Die Redaktion

 

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