


Mitteilung der Shark Alliance
24. März 2010
Doha, Qatar | 23 March, 2010: The Shark Alliance welcomes Committee approval of a proposal to list the porbeagle shark under the Convention for the International Trade in Endangered Species (CITES) made today during a day–long debate on sharks. The proposal to add the species to CITES Appendix II was offered by the European Union and co–sponsored by the Pacific island nation of Palau.
"We congratulate the European Union for its tenacity and extraordinary efforts to ensure that international trade in the exceptionally vulnerable porbeagle shark is held to sustainable levels," said Heike Zidowitz, President of Europe's leading association of shark scientists and the head of the Shark Alliance delegation to the CITES meeting.
Parties voted on three other proposals aimed at listing spiny dogfish, oceanic whitetip sharks, and three species of hammerheads under Appendix II, but all failed to achieve the required two-thirds majority.
"While we herald the porbeagle decision, we are deeply dismayed that the other vulnerable and heavily traded shark species have been denied the global safeguards that are so urgently needed," added Zidowitz.
The porbeagle proposal received 67% of the votes, with 86 Parties in support, 42 opposed, and 8 abstentions.
According to the International Union for Conservation of Nature (IUCN), all the shark species proposed for listing are classified as Globally Threatened under the IUCN Red List and meet the criteria for listing under CITES Appendix II.
Appendix II listings result in requirements for export permits and determinations that trade in a species is legal and not detrimental to the species' survival.
The Conference of the Parties to CITES continues through Thursday this week. Committee decisions can be revisited in final Plenary discussions over the coming days.
Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.sharkalliance.org/content.asp?did=35069 (engl.)
Mitteilung der Deutschen Elasmobranchier–Gesellschaft
12. Februar 2010
Die Hai–Arbeitsgruppe der Konvention für weit wandernde Arten (Convention on Migratory Species, CMS) hat bei ihrem dritten Treffen in Manila, Philippinen, vom 8. bis 12. Februar 2010 weitere Schritte zum Schutz weit wandernder Haiarten vereinbart.
Der bereits beim zweiten Treffen im Dezember 2007 auf den Seychellen vereinbarte Schutz- und Managementplan (CMP) wurde abgeschlossen sowie Konsensus über die Formulierung des Textes zum rechtlichen Abkommen eines Memorandum of Understanding (MoU) gefunden.
In das Dokument des MoU wurden sieben Haiarten in Anhang I aufgenommen: Weißer Hai (Carcharodon carcharias), Riesenhai (Cetorhinus maximus), Walhai (Rhincodon typus), Kurzflossen–Makohai (Isurus oxyrinchus), Langflossen–Makohai (Isurus paucus), Dornhai (Squalus acanthias) (nur Nordhalbkugel) und Heringshai (Lamna nasus). Nach der Unterschrift von 10 Staaten trat das nicht bindende Abkommen in Kraft.
Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.iisd.ca/cms/sharks3/8feb.html (engl.)
Mitteilung der Deutschen Elasmobranchier–Gesellschaft
10. Februar 2010
Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments sprachen sich heute in einer Abstimmung für die Listung der Haiarten auf Anhang II des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) aus. Die Abgeordneten stimmten für die Unterstützung der Anträge, womit das Europäische Parlament seinen Rückhalt für die von den USA, Palau und der EU eingebrachten Vorschläge zum Schutz von acht Haiarten in vier Anträgen zeigt. Besonders die beiden Anträge der Bundesregierung für Dorn- und Heringshai wurde ein starker Zuspruch in der Resolution formuliert.
Die Europäische Kommission wird in den nächsten Tagen seine formelle Empfehlung zu allen Anträgen veröffentlichen, während die endgültige Position der EU erst bei einem Treffen der EU–Mitgliedsstaaten kurz vor der Vertragsstaatenkonferenz in Doha festgelegt wird.
Bei der Vertragsstaatenkonferenz werden im März 175 Mitgliedsländer über die Listung entscheiden. Die Europäische Union ist daran mit 27 Stimmen beteiligt.
Die Resolution des Europäischen Parlaments finden Sie unter: http://www.europarl.europa.eu/
Mitteilung der Deutschen Elasmobranchier–Gesellschaft
09. Februar 2010
Die diesjährige ICES Jahreskonferenz beinhaltet in ihrem Programm zum zweiten Mal nach 2005 wieder eine Elasmobranchier-Themensitzung: "Elasmobranch Fisheries: Developments in stock assessment, technical mitigation and management measures"
Die Veranstalter laden zu Beiträgen aus folgenden Bereichen ein:
Die Registrierung wird im März geöffnet. Die Frist zum Einreichen von Beiträgen als mündlicher Vortrag oder Poster ist der 15. April.
Weitere Informationen zur Konferenz unter: http://www.ices.dk/iceswork/asc/2010/welcome.asp (engl.)
Informationen zur Elasmobranchier–Themensitzung stehen auf dem ICES–Server als PDF bereit:
Session E: Elasmobranch Fisheries (engl.)
Mitteilung der Deutschen Elasmobranchier–Gesellschaft
05. Februar 2010
Das CITES Sekretariat veröffentlichte heute, knapp 5 Wochen vor Beginn der Vertragsstaatenkonferenz, seine Empfehlungen für die eingegebenen Anträge der Vertragsstaaten zur Aufnahme oder Änderung der Listungen in Anhang I und II. Hierbei fällt das Urteil für alle vier Hai–Anträge positiv aus. Lediglich die Annahme zweier ähnlicher Arten ("look–alike species") eines Antrags wird zurückgewiesen.
Zur Diskussion stehen bei der 15. Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) vom 12.–26. März in Doha, Katar für die Listung in Anhang II der Konvention acht Haiarten in vier Anträgen.
Im Antrag 15 der Bogenstirn–Hammerhai (Sphyrna lewini) und aufgrund von Verwechslungsmöglichkeiten die ähnlichen Arten des Großen Hammerhais (Sphyrna mokarran), Glatter Hammerhai (Sphyrna zygaena), Sandbankhai (Carcharhinus plumbeus) und der Düstere Hai (Carcharhinus obscurus). Der Antrag 16 sieht eine Listung für den Weißspitzen–Hochseehai (Carcharhinus longimanus) vor. Beide Anträge wurden von den USA und Palau eingereicht.
Die Anträge 17 und 18 der Bundesregierung und Palau schlagen die Listung für den Heringshai (Lamna nasus) und den Dornhai (Squalus acanthias) vor. Beide Anträge wurden bei der letzten Vertragsstaatenkonferenz 2007 in Den Haag knapp zurück gewiesen und konnten zwar die Mehrheit aber nicht die Zweidrittelmehrheit erreichen.
Umfassende Informationen zu den Sekretariatsempfehlungen finden Sie als PDF unter: http://www.cites.org/eng/cop/15/doc/E15-68A02.pdf (engl.)
Mitteilung der Deutschen Elasmobranchier–Gesellschaft
04. Februar 2010
Nachfolgend zur Festsetzung der Fangquoten durch die Fischereiminister der Ratssitzung vom 16. Dezember 2009 ist nun das offizielle Dokument der EU–Verordnung Nr. 23/2010 vom 14. Januar 2010 veröffentlicht worden. Hierin sind die Fangmöglichkeiten für Elasmobranchier–Arten in den EU–Gewässern sowie für EU–Schiffe in Gewässern mit Fangbeschränkungen aufgeführt.
Die EU–Verordnung ist als PDF auf EUR-Lex.europa.eu verfügbar: EUR-Lex.europa.eu
Mitteilung der Shark Alliance
28. Januar 2010

Vertreter der Shark Alliance übergaben heute dem spanischen Fischereiministerium mehr als 90.000 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürger aus 16 EU–Ländern, die Spanien auffordern seinen Widerstand gegen die Verbesserung des europäischen Finning-Verbots aufzugeben und stattdessen eine Vorreiterrolle für eine effektivere Verordnung einzunehmen.
Lesen Sie die Presserklärung unter: http://www.sharkalliance.org/content.asp?did=34628 (engl.)
Mitteilung der Deutschen Elasmobranchier–Gesellschaft
27. Januar 2010
Im Endbericht werden die detailierten Analysen für Annahme oder Ablehnung der Anträge zu 8 Hai-Arten als Empfehlungen des Gutachtergremiuns der FAO dargestellt.
Endgültige Entscheidungen zu den Anträgen wird die 15. Vertragsstaatenkonferenz CITES Ende März in Doha, Katar, treffen.
Der offizielle Endbericht zum FAO CITES Panel–Treffen Anfang Dezember 2009 in Rom ist als PDF über den FAO Server verfügbar: ftp://ext-ftp.fao.org/FI/Data/FIMF/Sforza/CITES/ (engl.)
Mitteilung der Deutschen Elasmobranchier–Gesellschaft
12. Januar 2010
Die Weltnaturschutzunion (IUCN) und TRAFFIC haben in Vorbereitung auf die 15. Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES), die vom 13.–25. März 2010 in Doha, Katar stattfindet, die Ergebnisse ihrer Analysen zu den Anträgen veröffentlicht.
Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.iucn.org/ (engl.)
Die Übersichtstafel der Analysen finden Sie unter: http://www.iucn.org/ (engl.)
Mitteilung der Deutschen Elasmobranchier–Gesellschaft
08. Januar 2010
D.E.G. Mitglied Dr. Matthias Stehmann war von der FAO als unabhängiger Experte zu den beantragten Hai-Arten in das CITES Panel (Gutachtergremium) berufen worden. Er war in Rom vom 7.-13.12.2009 beteiligt an der Begutachtung der Anträge zu kommerziell genutzten Wassertieren an die 15. CITES-Vollkonferenz im März 2010.
Lesen Sie die offizielle Presseerklärung der FAO unter: http://www.fao.org/news/story/en/item/38195/icode/ (engl.)
Mitteilung der Shark Alliance
06. Januar 2010
Brussels 15.12.09 | The Shark Alliance applauds the EU Council of Fisheries Ministers' decision to end all fishing for porbeagle sharks and reduce by 90% fishing quotas for spurdog, in line with scientific advice and proposals from the European Commission.
"These dramatic reductions in spurdog and porbeagle quotas amount to a solid performance on the first big test of the new EU Plan of Action for Sharks", said Sonja Fordham, EU shark policy director for the Pew Environment Group and the Shark Alliance.
"Ministers have acted in line with the Plan's pledge to follow scientific advice and a precautionary approach when setting fishing limits for inherently vulnerable sharks. Ending fisheries for critically endangered porbeagle and spurdog will allow European populations to recover while enhancing the EU's ability to promote conservation of the species on a global scale", Fordham said.
Most sharks and rays can be easily overfished because they grow slowly, mature late and produce few young. Porbeagle and spurdog sharks are included on the IUCN Red List as Critically Endangered in the Northeast Atlantic.
The EU has proposed that porbeagle and spurdog sharks be listed under the Convention on International Trade in Endangered Species (CITES) at the Conference of the Parties in March 2010.
Mitteilung der Deutschen Elasmobranchier–Gesellschaft
05. Januar 2010
16. Dezember 2009 | Die EU-Staaten haben sich auf Fangquoten für Meeresfisch geeinigt. Demnach dürfen die deutschen Fischer 2010 weniger Makrelen und Heringe fangen als bisher. Die Bundesregierung äußert sich dennoch zufrieden — auch im Hinblick auf den Umweltschutz in der Nordsee. Staatssekretär Lindemann begrüßte insbesondere den beschlossenen Fangstopp für den bedrohten Herings- und Dornhai.
Lesen Sie den vollständigen Artikel unter: http://www.welt.de/
© Deutsche Elasmobranchier Gesellschaft (D. E. G.) e. V., Hamburg 2007